Energieberatung bei Bockhorn

Energieausweise für Wohn- und Nichtwohngebäude

Seit 2009 gilt die Energieausweispflicht für alle Immobilien, die verkauft, vermietet oder verpachtet werden sollen. Käufer bzw. Mieter haben das Recht, den Ausweis einzusehen.

Der Energieausweis wird immer nur für das ganze Gebäude ausgestellt, nicht für einzelne Wohnungen. Der Bedarfsausweis ist für Wohngebäude unter fünf Wohneinheiten, die vor dem 1. November 1977 errichtet und zwischenzeitlich nicht modernisiert wurden, zwingend vorgeschrieben.

Alle anderen Hausbesitzer können zwischen Verbrauchs- und Bedarfsausweis frei wählen. In öffentlichen Gebäuden (Rathäusern, Schulen, Krankenhäusern etc.) mit mehr als 250 m² Nutzfläche und regelmäßigem Publikumsverkehr muss ein Energieausweis ausgehängt werden.

Alle ausgestellten Energieausweise sind jeweils für 10 Jahre gültig.

  • Der Bedarfsausweis erfasst den Gebäudezustand und dokumentiert den prognostizierten Energiebedarf.
  • Der Verbrauchsausweis weist den tatsächlichen Energieverbrauch der Vorjahre aus.
Ingenieurbüro Jagdhofer GbR – Energiehaus-Icon

Durchblick beim Energieverbrauch

Fakt ist: In vielen Häusern wird heute deutlich mehr Heizenergie verbraucht als nötig. Das belastet die Umwelt und wirkt sich gerade aufgrund der immer steigenden Energiekosten spürbar auf den Geldbeutel aus.

Durch Verwendung zeitgemäßer Heiz- und Lüftungssysteme aber vor allem durch nachträgliches energetisches Modernisieren der Gebäudehülle lassen sich oft erhebliche Summen in Zukunft einsparen.

Gegenüber einem nichtsanierten Altbau können Sie mit einer fachgerechten energetischen Modernisierung bis zu 80% Energie einsparen:

  • Dachdämmung
  • Fassadendämmung
  • Austausch alter Fenster und Türen
  • Kellerdecke dämmen
  • Erneuerung der Anlagentechnik
  • Einbau einer Solaranlage

Weitere Vorteile einer energetischen Modernisierung sind:

  • Die Wohnqualität wird erhöht
  • Die Behaglichkeit im Gebäude wird gesteigert
  • Die Bausubstanz wird erhalten
  • Der Wert des Hauses steigt

Jetzt modernisieren heißt in die Zukunft investieren, denn Energieeinsparung trägt zur sicheren Energieversorgung in der Zukunft bei.

Vor-Ort-Beratung für Wohngebäude

Im Zuge der umfassenden Energieberatung erarbeiten wir für Ihr Gebäude eine Energiediagnose, um Ihnen eine Grundlage für langfristig effektives Energiesparen an die Hand zu geben. Dabei wird als Ergebnis ein Beratungsbericht erstellt, der die Schwachstellen der Gebäudehülle und Anlagentechnik aufzeigt.

Die Kosten für die Energieberatung richten sich nach der Größe des Objektes, dem Standort sowie dem Umfang der Untersuchung. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beteiligt sich an der Beratung mit einem Zuschuss von mindestens 800,- EUR. Die Beantragung des Zuschusses übernehmen wir für Sie.

Schritte der Energieberatung

  • Bestandsaufnahme – Begutachtung des Gebäudes vor Ort
  • Datenaufnahme – Gebäudetyp, Nutzung, Baujahr, Maße und Aufbau der Gebäudehülle, Heizungssystem, Warmwasserbereitung, Lüftung
  • Berechnungen – Wärmeverluste über die Gebäudehülle, Bedarf an Heizwärme, Endenergie, Primärenergie, Schadstoff-Emissionen, Sanierungsvarianten
  • Beratungsbericht – Zusammenfassung des energetischen Ist-Zustandes, Beurteilung, Schwachstellen, Verbesserungsbedarf, Sanierungsmöglichkeiten zur Optimierung Ihres Energieverbrauchs, Wirtschaftlichkeitsberechnungen und Förderberatung (KfW)

DIN V 18599 - Nichtwohngebäude

Hierfür gibt es strenge Richtlinien, die zu beachten sind und die es uns möglich machen, ein gewerblich genutztes Gebäude als Ganzes zu betrachten und vergleichbar zu machen.

  • Gebäudehülle
  • Heizungstechnik
  • Beleuchtungstechnik
  • Anlagentechnik
  • Kühlung und Belüftung

Wir zeigen Ihnen Einsparpotentiale in allen Bereichen auf, bewerten diese und geben Ihnen Einschätzungen zur Wirtschaftlichkeit. Wir berücksichtigen dabei natürlich Ihre individuellen Ziele um ein sinnvolles Sanierungskonzept vorzuschlagen.

Bringen Sie Ihre Immobilie auf ein energetisch sinnvolles Niveau. Wir helfen Ihnen dabei.

Energieberatungen für Nichtwohngebäude werden teilweise von der KfW gefördert.